Über uns

Der Creativ-Kreis-International Worldwide Artists ist eine Vereinigung von Künstlern (Emaille und Nachbardisziplinen), aus aller Welt, mit dem Ziel, in der Gegenwart der Verpflichtung nachzukommen, Kunst zu schaffen und zu bewahren, als Dokumente und Aufforderung an die folgenden Generationen, die schöpferische Gestaltungskraft als wesentlicher Bestandteil des Lebens zu erkennen und ihr entsprechend Raum zu gewähren. In der internationalen Begegnung werden Kunst und Kultur über die Grenzen getragen und umgesetzt in Begegnung - Bewegung, in Verstehen, ja in Freundschaft. 

Diese Gedanken der Gründer Gertrud und August Rittmann-Fischer prägen die vielen -weit über hundert- internationalen Ausstellungen und Begegnungen des Kreises, der 1979 in Deidesheim von einer bereits damals schon zusammenarbeitenden Künstlergruppe aus der Taufe gehoben wurde.

Das Symbol des CKI, Yin und Yang verbunden mit dem Ginkgoblatt, verdeutlicht das Urprinzip der Polarität des Seins mit der Willenskraft des Überlebens. Es zeigt, welche Kraft freundschaftliche und respektvolle menschliche Verbindungen auf internationaler Ebene entfalten können.

"Wenn irgend etwas schlecht ist, dann ist es ein Mangel an Vielfalt." 

George Church (Genforscher, USA)


Geschichte des Creativ-Kreis-International Worldwide-Artists 

Der CKI wurde 1979 in Deidesheim als gemeinnütziger Verein von Gertrud Rittmann-Fischer gegründet. Er hatte seinen Sitz zehn Jahre lang in der Zisterzienser Abtei in Himmerod. 
Der Kreis will die Begegnung zwischen Kunstschaffenden verschiedener Nationen in Toleranz und Aufgeschlossenheit fördern. Er sucht gleichermaßen die Begegnung zwischen Mensch und Werk in Ausstellungen, Seminaren und Symposien. 
Der Schwerpunkt der über 80 Künstler aus vielen Ländern liegt auf der Weiterentwicklung der Emaille-Kunst. Daneben befassen sich Mitglieder mit Bildhauerei, Glas-, Keramik- und Textilkunst, erweitert um einige wichtige Gastdisziplinen, so z.B. zeitgemäße Intarsienkunst.

Emaille-Museum "Alte Mühle“

Höhepunkt war die Eröffnung des Emaille-Museums im Jahr 1998 an einem besonders ehrwürdigen Ort. Der CKI unterhält in der "Alten Mühle“ im Kloster Himmerod das bisher einzige Museen für Emaillekunst in Deutschland. Ausstellungen in vielen Städten wie Jerusalem, Athen, Tokio, Genua, Mailand, St. Petersburg und Jaroslawl wurden vom CKI ausgerichtet, ebenso wie die Präsentation von Kostbarkeiten der Emaillekunst, zum Beispiel aus der Ermitage St. Petersburg in Himmerod.

Förderverein Museum Abtei Himmerod Himmeroder Forum

Der 20 Mitglieder zählende Verein ist Träger des Museums Alte Mühle und finanziert die laufenden Kosten von jährlich etwa 15 000 € selbst. Neben den Zuschüssen und Spenden wurde der Museumsbau auch durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und ehrenamtlichen Arbeitseinsatz bewerkstelligt. Als Personal sind eine geringfügig beschäftigte Person sowie mehrere Ehrenamtliche tätig. Zwei Euro Eintritt kostet der Zugang ins Museum für Erwachsene. Jugendliche und Studenten zahlen einen Euro, Kinder sind frei. Die Kosten für die Alte Mühle werden aus den Besuchereinnahmen, Spendengeldern und den Einnahmen aus dem Unternehmerforum bestritten. Vorsitzender des Vereins ist der ehemalige Abt Bruno Fromme, stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer Walter Densborn sowie stellvertretende Vorsitzende und Ehrenpräsidentin des CKI Gertud Rittmann-Fischer.

Die ersten 10 Jahre haben sich mit 100 Seminaren und Ausstellungen bestens bewährt.
Dank an Vater Abt Bruno  Fromme und Herrn Walter Densborn für Ihren Beistand.


Emaille 

Gertud Rittmann-Fischer erklärte: "Grundmaterial für Emaille ist Gold, Silber oder Kupfer, eventuell auch Tombak (kupferhaltige Messinglegierung)." Emaille ist ein gemahlenes Kristallglas, das mit Kupfer-, Gold- und Kobaltoxid eingefärbt wird. Die beiden Materialen werden bei 800 Grad im Ofen geschmolzen, verbinden sich so zu einer Einheit und bringen Glanz, Transparenz und Tiefenwirkung.


Nachfolgerin Mary Mulder

Nach fast 50 Jahren an der Spitze des CKI hat die Gründerin Gertrud Rittmann-Fischer ihr Amt im Rahmen einer internationalen Ausstellung im Museum für Feuerkünste in Nova Milanese niedergelegt und, wie sie in ihrer Ansprache sagte, "mit Mary Mulder eine Nachfolgerin gefunden, mit der nichts schiefgehen kann". 
Die niederländische Künstlerin hatte am 15. Januar 2011 das Amt der 1. Vorsitzenden übernommen und schwärmte: "Die Emaillekunst ist meine Liebe." 


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